Unter einer Somatisierungsstörung (F45.0 und F45.1 nach ICD-10) versteht man über längere Zeit anhaltende und medizinisch nicht erklärbare körperliche Symptome, für die sich trotz wiederholter gründlicher ärztlicher Untersuchung keine organischen Ursachen feststellen bzw. nachweisen lassen. Dennoch fühlt sich der Betroffene krank und erschöpft. Nach Schätzungen leiden rund ein Viertel aller Patienten von Hausärzten unter somatoformen Störungen. Während der Arzt diese Patienten oft als "schwierig" empfindet, sind die Patienten mit ihrem Arzt unzufrieden.
Eine besondere Form der somatoformen Störung ist die somatoforme Schmerzstörung (F45.40 und F45.41 nach ICD-10). Dabei handelt es sich um wiederkehrende, länger anhaltende und quälende Schmerzen, die nicht durch körperliche Ursachen erklärt werden können. Die Schmerzen werden von psychosozialen und emotionalen Belastungen begleitet.
Eine somatopsychische Störung kann beispielsweise aufgrund von körperlichen Beschwerden durch Unfälle, Operationen oder Krebs entstehen. Dabei reagiert der Betroffene auf die psychischen oder sozialen Belastungen, die diese körperlichen Beschwerden mit sich bringen, beispielsweise mit Angstgefühlen oder Vermeidung von sozialen Kontakten.
Das Wort Shiatsu kommt aus dem japanischen und bedeutet "Fingerdruck". Deshalb wird Shiatsu auch als japanische Fingerdruckbehandlung bezeichnet und als Form der Körperbehandlung eingesetzt. In Japan ist Shiatsu sogar eine gesetzlich anerkannte Heilkunde.
Beim Shiatsu dreht sich alles um die Energie des Lebens, die zum Funktionieren für Körper, Geist und Seele notwendig ist. Die Energie fließt in den Leitbahnen, auch Meridiane genannt, durch den Körper. Kann die Energie ungehindert fließen, fühlt sich der Mensch im Gleichgewicht und ist gesund.
Im Alltag kann es durch hohe Belastungen, Stress oder seelische Konflikte dazu kommen, dass der Energiefluss behindert wird. Dies kann die Ursache für Kopf- und Rückenschmerzen, Nervosität, Müdigkeit oder depressiven Verstimmungen sein.
Bei der integrativen Shiatsu-Fingerdruckbehandlung wird durch sanften Druck mit der Handfläche, Daumen, Fingern, Ellenbogen oder dem Knie sowie durch Dehnungen und Streckungen versucht, den Energiestau wieder zu lösen. Mittels verschiedenen manuellen Techniken an den betroffenen Meridianpunkten werden mit gezielten Reizen die Blockaden abgebaut. Auf diese Weise können Schmerzen gelindert und die Körperwahrnehmung verbessert werden.
Empfehlenswert bei:
Bitte bringen Sie zu einer Shiatsu-Sitzung leichte Kleidung wie Jogginghose oder Leggins mit.
Unsere Therapie umfasst die Erkennung, Erforschung und Analyse von Ursachen, die Behandlung und Vorbeugung von Beschwerden und Leidenszuständen, an deren Verursachung psychosoziale und somatoforme Faktoren einschließlich dadurch bedingter körperlich-seelischer Wechselwirkungen maßgeblich beteiligt sind. Die Therapie ist präventiv und ergänzend ausgerichtet und ersetzt keine schulmedizinische Behandlung oder die Einnahme von Medikamenten.
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